Wie viele Bilder bekommen wir….?

Bald geht es wieder los mit der Hochzeitsaison. Für 2017 sind wir weitgehend ausgebucht. Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird ist „wie viele Bilder bekommen wir?“. Aufgrund des zeitlichen Umfangs, der Gästezahl können wir dann eine ungefähre Hausnummer nennen. Vielleicht wirkt die Zahl, die wir euch nennen, etwas niedrig – doch wir erklären es gerne, weshalb es keine 2.000 oder 3.000 Bilder sein werden.

Wie viele Bilder machen wir?

Wenn wir eine ganztägige Hochzeitsreportage fotografieren, dann machen wir das grundsätzlich zu weit – meine Partnerin Angela und ich. Am Ende eines Tages sind es etwa 2.000 bis 4.000 Aufnahmen die wir gemacht haben. Dann beginnt für uns der Auswahlprozess. Auch uns passiert es, dass einmal der Fokus nicht 100%ig passt, das ein Bild über- oder unterbelichtet ist, das eine Person gerade durch das Bild gelaufen ist. Alle diese Bilder, die technisch nicht perfekt sind, werden aussortiert.

Im Serienmodus machen unsere Kameras bis zu sechs Bilder in der Sekunde. In manchen Situationen werden wir den Serienmodus nützen – um genau den Moment einzufangen, in dem alles 100% passt. Der Moment, in dem in einem Bild die Emotionen der Braut und des Bräutigams optimal festgehalten sind. Und dieses Bild werden wir aus 24 oder 40 Bilder auswählen – nicht noch die Nummer drei oder die Nummer 32 um auf eine Anzahl x Bilder zu kommen.

Onkel Herbert fehlt

Bei der Durchsicht der Bilder stellt ihr fest, dass Onkel Herbert fehlt. Das kann passieren. Wir erleben es immer wieder, dass Familienmitglieder sich an einem solchen Tag eher im Hintergrund halten. Selbst um das obligatorische Gruppenfoto drücken sie sich. Wir können niemanden zwingen, fotografiert zu werden. Und wir möchten das auch nicht. Wir spüren es recht schnell, wenn Menschen es als unangenehm empfinden, fotografiert zu werden. Solchen Menschen dann penetrant mit der Kamera hinterher zu rennen, gleicht einer psychischen Vergewaltigung. Auch Brautpaare müssen es akzeptieren, dass nicht jeder Gast abgelichtet werden möchte. Gerne schauen wir dann aber auch noch einmal die nicht abgegebenen Bilder durch, um Onkel Herbert zu finden.

Erinnert ihr euch an Opas Diaabend?

Für viele eine ungute Erinnerung – Opas Diaabend. Ein scheinbar nicht endender Abend. Auch Ihr selbst werdet gelangweilt sein, wenn ihr das eine Bild in 10 verschiedenen Varianten gesehen habt. Ihr sollt jedes Bild mit Freude und Vorfreude auf das nächste Bild ansehen. Deshalb ist unsere Einstellung „Klasse statt Masse“ – „Qualität statt Quantität“.